Taking action against CLIMATE CHANGE!
Was hindert uns daran?

InterACT – im Rahmen der
Future Games: Theatrale Labors für Alternativen

future-games

future games auffuehrungen


Interaktives Theater ohne Stück, ohne Text und ohne SchauspielerInnen.

Riskant. Emotional. Radikal.
Eine theatrale Suche nach Alternativen zum Klimawandel.

System Change not Climate Change.
Mitwirkung ist möglich.


Klimawandel, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit.
Eigentlich ist den meisten klar, dass wir aus ökologischen und sozialen Gründen so nicht weiter machen können. Aber die Kluft zwischen unserem Wissen und einem entsprechenden Verhalten wächst – im Alltag, in der Politik und in der Wirtschaft. Wir sitzen da wie gelähmt und schauen zu, wie die Lebensgrundlagen schwinden.
Warum ist es so schwer, wirklich aktiv zu werden und notwendige Maßnahmen zu ergreifen?
Was hält uns davon ab, unseren Lebensstil entscheidend zu verändern?




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- orf / radio steiermark (beitrag, 2,2mb)





Idee und Theatraler Ansatz

Klimawandel, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit: Eigentlich ist den meisten klar, dass wir aus ökologischen und sozialen Gründen so nicht weiter machen können. Aber die Kluft zwischen unserem Wissen und einem entsprechenden Verhalten wächst – im Alltag, in der Politik und in der Wirtschaft. Wir sitzen wie gelähmt da und schauen zu, wie die Lebensgrundlagen schwinden.

Warum ist es so schwer, wirklich aktiv zu werden und notwendige Maßnahmen zu ergreifen?
Was hält uns davon ab, unsere Lebensstile entscheidend zu verändern?


InterACT eröffnet für diese Fragen ein theatrales Labor im Rahmen des Projektschwerpunkts „Future Games“. Dabei spielt die interaktive Theatermethode „Cops in the Head“ (nach A. Boal und D. Diamond) eine besondere Rolle: Über eine sichtbare und spürbare Schwelle geht es zunächst in den theatralen Raum. Ein medial-performatives Intro zum Klimawandel verweist auf den globalen Zusammenhang und die weltweiten Herausforderungen.

Ein Schwenk zurück ins Lokale: Auf der leeren Spielfläche sind drei Stühle zu sehen. Nach einem gemeinsamen Warm-Up nehmen einzelne ZuschauSpielerInnen auf den Stühlen Platz und erzählen Geschichten aus ihrem Alltag, bei denen die Kluft zwischen Wissen und Wollen, zwischen Wissen und Handeln, Krisen und Konflikte erzeugt. Eine der Geschichten wird live zu einer Theaterszene entwickelt. Der theatrale Erarbeitungsprozess eröffnet Einblicke in Emotionen, Motivationen und Verstrickungen.

Es folgt ein gemeinsames, interaktives Spiel als theatraler Dialog: Auf offener Bühne werden jene kulturellen Muster und Überzeugungen erkundet, die unser Denken und Handeln in entscheidenden Momenten beeinflussen. In Improvisationen werden Alternativen erspielt und erprobt, um herauszufinden, wie wir diesen kulturellen Überzeugungen und Mustern widerstehen und sie überwinden können.
Der theatrale Raum wird zum partizipativen, sozialen und ästhetischen Labor. Die Risiken steigen: Werden Menschen Geschichten öffentlich teilen, werden sie ihre Gewohnheiten auf Spiel setzen? Was tun, wenn es unbequem wird, wenn die Emotionen nicht mehr gespielt sind? Grenzen werden überschritten und schwinden:
Ist das noch Theaterprobe oder schon wirkliches Leben? Wie radikal wollen wir sein und agieren, wie viel Komplexität und Konsequenz halten wir aus? Was fördert unsere menschlichen Potenziale zutage, gibt uns Zuversicht und eröffnet uns neue Handlungsmöglichkeiten? Was wird anders sein, wenn wir aus dem Theater treten?

Was dabei herauskommt, zu sehen und zu erleben ist, bleibt offen.
Jeder Abend ist einmalig.





Future Games: Theatrale Labors für Alternativen
Ein Projektschwerpunkt von InterACT

„Kritik erfordert einen Wirklichkeitssinn, einen Sinn für reale Verhältnisse und der Fähigkeit, ideologischen Schein zu durchschauen. Hingegen ist der Möglichkeitssinn eine Wahrnehmung für Potenziale, für Möglichkeiten des Besseren, also für Utopien“.
(Oskar Negt)

An der Notwendigkeit des weltweiten gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Wandels und damit verbundener neuer Lebensweisen besteht kein Zweifel – die Frage ist nur: wie wird er über die Bühne gehen? Und welche Rolle können dabei das Theater und Performance spielen?

Ausgehend von Vorstellungen darüber, wie die Lebensweisen und das Zusammenleben der Menschen gestaltet werden können, wie wir leben wollen, was uns in einer Welt von morgen wertvoll erscheint, entwickelt InterACT innovative, partizipative Theaterformate. Mit diesen richten wir den Fokus zum einen darauf, wie sich die verschiedenen Vorstellungen und Modelle konkret im Leben und Alltag der Menschen auswirken würden. Zum anderen geht es um die Frage, wie den dabei auftretenden Hindernissen, Herausforderungen und Konflikten begegnet werden kann.

Es geht darum, eine Vorstellung von dem entwickeln zu können, was momentan noch nicht ist, aber möglich wäre. Das Zulassen neuer oder anderer Perspektiven auf Gesellschaft statt der Bewahrung von Gegenwärtigem, der Blick auf die Handlungsmöglichkeiten statt -beschränkungen verweist auf das Potential utopischen Denkens für die Weiterentwicklung von Gesellschaft.
Wir machen Werkzeuge des Theaters für alle nutzbar, um sozialen und gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen.

Dabei unterstützen theatrale Werkzeuge auf besondere Weise, wir machen diese für Menschen nutzbar und anwendbar: Über diese künstlerischen, partizipativen und performativen Formate können sich ALLE an der Suche, Entwicklung und Verwirklichung gesellschaftlicher Visionen und deren Realisierung beteiligen. Es geht um alternative Arbeits- und Wirtschaftsweisen, Lebens- und Wohnformen  und um Fragen wie:
Wie wollen wir zusammenleben? Welche Risiken sind mit dem notwendigen Wandel verbunden? Was bedeutet Radikalität? Wo und wie ist diese konkret erlebbar und erfahrbar? Wie bringen wir Systemveränderungen in Gang?





InterACT bei CROSSROADS 18:

"future games for democracy"
Theaterlabor zu aktuellen Herausforderungen

Das Momentum scheint ungünstig: Banken und Konzerne werden immer mächtiger und auch in Österreich setzen sich autoritäre und wirtschaftsliberale Programme durch. Gleichzeitig gedeihen vieler Orts alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen, Selbstvertretungsorganisationen und alternative Netzwerke organisieren sich, neue demokratische Praxen werden erprobt und stellen den Anspruch nach stärkerer Partizipation der Menschen.
In diesem Theaterlabor schauen wir auf unser Lebensumfeld. Welche Rolle spielen demokratische Überlegungen in unserem Alltag? Was passiert in Stadt und Land? Welche Erfahrungen gibt es unter den Teilnehmer*innen sich zu engagieren und zu organisieren? Welche Erfolge aber auch Widerstände und Hürden stellen sich dabei in den Weg?

Mit diesen Fragen werden wir uns mit Werkzeugen des partizipativen Theaters spielerisch auseinandersetzen. Sie beziehen den Körper, die Sinne und die Emotionen mit ein und schaffen einen Experimentierraum für neue Perspektiven und Handlungsräume.

Leitung: Silvia Gangl, Martin Vieregg

Everybody welcome. Bitte bequeme Kleidung tragen.

10. November 2018
14:00 – 17:00 Uhr
Forum Stadtpark
Stadtpark 1, 8010 Graz

crossroads-festival.org





InterACT bei der 7. Österreichischen Entwicklungstagung: Transformativ-partizipatives Theater
Transformativ-partizipatives Theater
Unter dem Motto dieser 3-tägigen Tagung „Sozial-ökologische Transformation jetzt!“ werden anhand einer spontan inszenierten sozialen Skulptur Veränderungsansätze erlebbar gemacht.
Moderation: Martin Vieregg
19. November 2017, SO
9:00 – 10:00 Uhr
Aula der Karl Franzens Universität in Graz
Universitätsplatz 3, 8010 Graz
[Mehr Infos zur 3tägigen Tagung: entwicklungstagung.at]




InterACT bei CROSSROADS 17:
Theatrale Werkzeuge für eine solidarische Lebensweise
Den Ausgangspunkt für den Workshop bilden die Befunde von Ulrich Brand und Markus Wissen zur „imperialen Lebensweise“ und darauf basierende „Suchprozesse für eine solidarische Lebensweise“ …
Workshopleitung: Michael Wrentschur
1. Dezember 2017, FR
13:00 – 16:00 Uhr
Forum Stadtpark
Stadtpark 1, 8010 Graz
[Mehr Infos über den Workshop und das Festival: crossroads-festival.org]

Taking Action against Climate Change
Ein Theaterlabor
Schüler*innen untersuchen im bereits 5. Theaterlabor mit der interaktiven Theatermethode „Cops in the Head“ Situationen, in denen sie in einen Konflikt zwischen Wissen und Handeln geraten. Diese Theaterlabors zum Thema Klimawandel finden in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum, im Rahmen des „Ich tu´s“-Projekts des Landes Steiermark statt (weitere steiermarkweite Labors werden 2018 stattfinden).
5. Dezember 2017, DI
Bulme Graz-Gösting
Ibererstraße 15-21, 8051 Graz



Premiere:
24. November 2015, 19:00 Uhr
Theater am Lend,
Wiener Straße 58a, 8020 Graz

Weitere Aufführungen:
25. – 27. November 2015, 19:00 Uhr
Theater am Lend,
Wiener Straße 58a, 8020 Graz



Außerdem:
24. – 26. November 2015, 15:00 – 18:00 Uhr
Theater am Lend,
Wiener Straße 58a, 8020 Graz
Theaterworkshops von InterACT.
SchülerInnen, LehrerInnen,  MultiplikatorInnen und Interessierte werden eingeladen, sich mit Methoden des partizipativen Theaters an das Thema „Klimawandel, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit“ anzunähern. Der Workshop schlägt die Brücken zwischen Bewusstseinsbildung, Theater und Aktivismus.

Außerdem:
Climate March in Graz
Dieser steht ganz unter dem Motto von

System Change not Climate Change
28. November 2015 ab 14:00 Uhr

am Griesplatz

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